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Pfizer nimmt Rheumamittel Bextra vom Markt |
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Pfizer nimmt Rheumamittel Bextra vom Markt
Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer hat am Donnerstag den Verkauf seines umsatzstarken Arthritis-Medikaments Bextra in den USA und in Europa gestoppt. Die US-Gesundheitsbehörde FDA sowie die europäische Arzneimittelbehörde hatten die Gesundheitsrisiken des Mittels höher als dessen Nutzen eingestuft. Außerdem könne es zu starken Hautreaktionen führen, teilte die FDA mit.
Die Pfizer-Aktien verloren im frühen Handel an der New Yorker Börse zwei Prozent auf 26,30 Dollar. Die FDA verlangte von Pfizer außerdem, dass das weitere Arthritis-Medikament Celebrex des Konzerns mit den stärksten Warnhinweisen im Beipackzettel versehen werden soll. Bextra und auch Celebrex sind für Pfizer jeweils Blockbuster mit Jahresumsätzen von über einer Milliarde Dollar. Bextra kam 2004 auf eine Umsatz von 1,3 Milliarden Dollar, Celebrex auf 3,3 Milliarden.
Gleiche Medikamentenklasse wie Vioxx
Sowohl Bextra als auch Celebrex gehören zur Medikamentenklasse der so genannten Coxibe oder Cox-II-Hemmer. Diese Mittel sind weltweit in die Schlagzeilen geraten, nachdem Studien ein höheres Risiko für Herzkreislaufprobleme zeigten. Der US-Pharmakonzern Merck & Co hatte bereits vergangenes Jahr sein zu dieser Klasse gehörendes Arthritismittel Vioxx weltweit vom Markt genommen.
Eine Krebsstudie hatte ein erhöhtes Herz- und Schlaganfall-Risiko bei Patienten aufgezeigt, die das Mittel mindestens 18 Monate einnahmen. Die FDA teilte am Donnerstag außerdem mit, sie werde jedwede Bestrebung von Merck & Co, Vioxx wieder auf den Markt zu bringen, „sorgfältig überprüfen“.
Pfizer stimmt Aufsichtsbehörde nicht zu
Pfizer stimme mit der Entscheidung der FDA zum Vermarktungsstopp von Bextra nicht überein, teilte der US-Konzern mit. Das Unternehmen werde nun zusammen mit der US-Gesundheitsbehörde Möglichkeiten überprüfen, unter welchen Bedingungen das Medikament dennoch wieder verkauft werden könne. Im Dezember hatte die FDA die Ärzteschaft in den USA bereits aufgefordert, Bextra und Celebrex nur eingeschränkt zu verschreiben angesichts des möglicherweise erhöhten Risikos für Herz- und Schlaganfälle.
(FOCUS)
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| Beitrag vom 09.04.2005 - 16:25 |
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